{"id":101,"date":"2020-01-18T13:22:29","date_gmt":"2020-01-18T12:22:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vaservito.at\/?page_id=101"},"modified":"2020-01-20T19:52:36","modified_gmt":"2020-01-20T18:52:36","slug":"kritik","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.vaservito.at\/?page_id=101","title":{"rendered":"Kritik"},"content":{"rendered":"\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p><a href=\"#PWP\">Paraskevopoulos \/ Winter \/ Pr\u00f6ll<\/a><br><a href=\"#trionownow\">Trio Now! Now! \/ Kaleidophon 2014 \/ Konzerte 2014\/15<\/a><br><a href=\"#plasmicchilli\">Plasmic live at Chilli Jazz Festival 2013<\/a><br><a href=\"#schiva\">SCHI.VA<\/a><br><a href=\"#lull\">LULL The &#8211; Zipper<\/a><br><a href=\"#plasmicdrau\">Plasmic &#8211; Dr. Au<\/a><br><a href=\"#triobroccoli\">Trio Broccoli &#8211; waggledance<\/a><br><a href=\"#soundog\">sounddog<\/a><br><a href=\"#wuf\">WUF &#8211; Chamot<\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"PWP\">Paraskevopoulos \/ Winter \/ Pr\u00f6ll<\/h3>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/freistil.klingt.org\/\">freistil Nr.88<\/a> PARASKEVOPOULOS \/ WINTER \/ PR\u00d6LL<br>live at artacts &#8217;19 St. Johann\/T.<br>Creative Sources<br>Villy Paraskevopoulos (p), Uli Winter (c), Fredi Pr\u00f6ll (dr)<br>Ein Hochlicht erstrahlte, als dieses Trio im M\u00e4rz letzten Jahres beim St. Johanner artacts-Festival konzertierte. \u201eMit lockerer Hand werden\u00a0 Klangpixel hingeworfen, auf Verdichtung folgt Entflechtung, auf Steigerung Verschwinden. Manchmal ist auch Schweigen das Gebot des Moments. Jeder Musiker zieht sich einmal zur\u00fcck. Und wenn das Cello pausiert, exerzieren Klavier und Schlagzeug ein famoses Wechselspiel von Rhythmus und Melodie. Ganz fantastisch!\u201c, lobpreiste Kollege Haunschmid dieses Konzert in freiStil #84. Das extrem flexible, seit einem gef\u00fchlten Jahrhundert untrennbar zusammengeschwei\u00dfte Cello\/Schlagzeug-Duo Uli Winter &amp; Fredi Pr\u00f6ll aus dem Dunstkreis des Ulrichsberger Kaleidophons hatte bislang sowohl als Duo als auch im Trio Now! mit Tanja Feichtmair als auch in Kooperationen mit Elisabeth Harnik und mit Josef Novotny zu brillieren gewusst. Jetzt hat man sich mit dem alten Freund und Kollegen Villy usw. ins Einvernehmen gesetzt und ein paar famose Konzerte absolviert, allen voran und vor dem bislang umfangreichsten Publikum in St. Johann\/Tirol. Zwei Musikexpeditionen daraus finden hier ihre Dokumentation, und man wird beim Wiederh\u00f6ren augenblicklich daran erinnert, wie schnell sich die drei ins Innerste der Musik begeben, in ihre Gr\u00fcnde, Abgr\u00fcnde und Hintergr\u00fcnde. Auf eine spielerische Weise, die verd\u00e4chtig nach Logik riecht, geht man risikofreudig aufs Ganze, ist aber ebenso in der Lage, die Zeit und ihre Wahrnehmung zu dehnen, sich abwechselnd zur\u00fcckzunehmen, um den jeweils beiden anderen den Vortritt zu lassen, bevor man wieder ins Geschehen eingreift, ihm eine zus\u00e4tzliche Richtung vorschl\u00e4gt, etwas Neues in Schwung bringt, es zugunsten einer anderen Idee anh\u00e4lt. In der zweiten, <em>Dig a hole<\/em> betitelten Improvisation gelingt die Versenkung in dunkle Harmonien, wie sie aus dem Echo des freien Jazz nachklingen. Anders gesagt: Es ist ein Hochgenuss, diesem Trio in seiner substantiellen Kommunikation und improvisierten Interaktion, seiner bewegten wie bewegenden Musik zu lauschen. (felix)<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"trionownow\">Trio Now! Now! \/ Kaleidophon 2014<\/h3>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160603035229\/https:\/\/clubw71.wordpress.com\/2015\/12\/25\/trio-now\/\">Club w71`s Blog<\/a>&nbsp; &nbsp;Trio Now Konzert 18.12.2015 &#8211; Weikersheim<br>Bei&nbsp;<em>Trio Now!<\/em>&nbsp;aus  Ulrichsberg&nbsp;im&nbsp;ober\u00f6sterreichischen M\u00fchlviertel \u2013 Jazzfans durch das  j\u00e4hrliche Festival ein Begriff \u2013 wurde eines ganz deutlich: es handelt  sich um eine Band im wahrsten Sinn des Wortes. Tanja Feichtmair (sax),  Uli Winter (cello) und Fredi Pr\u00f6ll (dr) spielten&nbsp;mit traumwandlerischer  Sicherheit ein Konzert aus einem Guss, wie es selten der Fall ist. Man  sp\u00fcrte die Verbundenheit und Vertrautheit, die sich wohl nur \u00fcber das  gemeinsame Leben und Musizieren in einem kleinen Ort herausbildet. Das  Konzert wurde \u00fcbrigens&nbsp;vom SWRadio f\u00fcr die Reihe&nbsp;<em>NOW Jazz<\/em>&nbsp;mitgeschnitten.  Den Sendetermin im Fr\u00fchjahr erfahrt Ihr rechtzeitig zum Nachh\u00f6ren.&nbsp;F\u00fcr  die Zuschauer, die live dabei waren, war es auf alle F\u00e4lle ein selten  sch\u00f6nes Erlebnis und ein wunderbarer Abend meint&nbsp;<em>Schorle<br>(Bernd Scholkemper)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160603035229\/http:\/\/freistil.klingt.org\/\"><br>Freistil<\/a>&nbsp;\u2013 Magazin f\u00fcr Musik und Umgebung&nbsp;#60 &nbsp; &nbsp;&nbsp;<a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160603035229\/http:\/\/www.muku.at\/Musik-Kultur-St.-Johann-artacts-14_pid,28137,type,firmeninfo.html\">Artacts &nbsp;2015<\/a>&nbsp; &nbsp;07.04.2015<br>Die  musikalische Gro\u00dftat &nbsp;des Samstagabend vollbringt indes das Trio Now!  aus dem oberen M\u00fchlviertel; dort oben, wo Tanja Feichtmair, Uli Winter  &amp; Fredi Pr\u00f6ll auch am Ulrichsberger Kaleidophon-Festival ma\u00dfgeblich  beteiligt sind. Selbst im Stadium nahe an der totalen Ereignislosigkeit  merkt man diesem Dreigespann die Souver\u00e4nit\u00e4t des Verst\u00e4ndnisses  f\u00fcreinander an, die F\u00e4higkeit des Hinhorchens, das freie Spiel mit  Dynamik, Ausdruck und Sensibilit\u00e4t. Die v\u00f6llig uneitle Neuinterpretation  des Jazz, der unterschwellig mitschwingt und der, ohne auf die  instrumentalen F\u00e4higkeiten extra eingehen zu m\u00fcssen, kein Etikett mehr  ben\u00f6tigt. Gro\u00dfes, stilles Statement!<br>(fex)<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160603035229\/http:\/\/www.muku.at\/Musik-Kultur-St.-Johann-artacts-14_pid,28137,type,firmeninfo.html\">Artacts 2015<\/a> &#8211; 07.04.2015 &#8211; Festival Report by Ken Waxman<br>Austrian  alto saxophonist Tanja Feichtmair, whose dynamic conflating of flowing  and biting lines was stunningly offset by Fredi Pr\u00f6ll\u2019s measured  micro-percussion stretching plus cellist Uli Winter\u2019s controlled taps  and stops on a Saturday night set, led a children\u2019s workshop the final  afternoon.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160603035229\/http:\/\/www.jazzatelier.at\/zh5\/kal15.htm\">Ulrichsberger Kaleidophon<\/a>&nbsp;01.05.2014 &#8211; Festival Report by Ken Waxman<br>Cello, the double bass&#8216; welterweight  sibling, wasn&#8217;t neglected. Part of the all-Ulrichsberg-based &#8222;Trio Now&#8220;,  cellist Uli Winter contributed to the band&#8217;s modus operandi by  frequently assuming the time-keeping role usually taken by a bassist.  The bandmembers&#8216; timbres snapped together like Lego pieces, leading to  high-quality free jazz. Recourceful drummer Fredi Pr\u00f6ll propelled  rhythmic power with the same skill he brought to sawing a violin bow on  cymbals or sliding plastic cups over drum tops to extend tranquil  passages. Alto saxophonist Tanja Feichtmair excelled within tree modes:  in the midst of furious improvisation, she deconstructed textures while  fiercely reed-biting; to bring a theme to its appropriate conclusion,  her playing became descriptively tonal and cooperative; and infrequently  she illuminated her solos with a familiar jazz link. (Ken Waxman)<br><br><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160603035229\/http:\/\/freistil.klingt.org\/\">Freistil<\/a> \u2013 Magazin f\u00fcr Musik und Umgebung #51<br>Now! = im Hier und Jetzt,  Momentaufnahmen, Augenblicksfantasien, Spontanreaktionen,  Stegreifexplorationen, Echtzeitdiskurse. In diesem Koordinatensystem  beschreiten die vor Leidenschaft gl\u00fchenden ImprovisatorInnen souver\u00e4n  ihre eigenlebigen Pfade. Wobei sie nicht mit den Einfl\u00fcssen und  Inspirationsquellen, die sie im Rahmen ihrer T\u00e4tigkeiten f\u00fcr das  Jazzatelier Ulrichsberg sammeln und aufarbeiten konnten, hinter dem Berg  halten. Mit dieser Einspielung legen sie eine inhaltsschwere  Bestandsaufnahme dessen auf den Tisch. Das Trio reflektiert einerseits  die Entwicklungen der freien Jazzspielhaltung amerikanischer Pr\u00e4gung,  mit seinen revolutionierenden Entgrenzungen, und andererseits die  reduzierte, entschleunigte Klangfarben\u00e4sthetik der non-idiomatischen  Improvisierten Musik europ\u00e4ischer Provinienz. Es wird beeindruckend  bruchlos mit den Parametern gespielt. Da wirbelt Pr\u00f6ll quirlig und  schattierungsvariabel \u00fcber das Schlagzeug und erfindet mit dem  pointierten, eloquenten Cellospiel Winters ein perkussives Raumkonzept,  das Feichtmair die uneingeschr\u00e4nkte M\u00f6glichkeit bietet, ihre gesch\u00e4rfte  lyrische Spielweise mit dem krausen Melodieverst\u00e4ndnis noch  ungezwungener ausschwingen lassen zu k\u00f6nnen. Dem genug nachgeh\u00f6rt,  vertiefen sich die IntuitivtonsetzerInnen in statisch beharrliche  Klangfl\u00e4chen, aus denen sich die wohl liebensw\u00fcrdigste Dekonstruktion  von Harold Arlens Hit <em>Over The Rainbow<\/em>, mit Br\u00fcllgesang  garniert, heraussch\u00e4lt. Fl\u00fcchtiges Gl\u00fcck \u2013 gl\u00fcckliche Fl\u00fcchtigkeit,  entsprungen aus spielwitziger Ernsthaftigkeit. The Magic Of Now Now.  (han)<\/p>\n\n\n\n<p>Newton Abbot &#8211; Juli 2013<br>TRIO NOW! ist LULL minus <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160603035229\/http:\/\/novotny.klingt.org\/\">Josef Novotny<\/a>,  der aber f\u00fcr seine Partner, Tanja Feichtmair am Altosax, Fredi Pr\u00f6ll an  den Drums und Uli Winter am Cello, bei deren Trio Now! (LR 674) in  Ulrichsberg die Aufnahmeger\u00e4te bediente. Feichtmair braucht nur zwei,  drei Takte, um zu verdeutlichen, dass Jazz die Muttersprache ihrer  Ausdrucksweise ist, und das Now! dieses Trios eine Antwort auf Ornettes  Tomorrow is the Question! Feichtmair hat ja auch ein &#8218;englisches&#8216;  Faible, dem sie mit Roger Turner oder John Russell fr\u00f6nt. Es macht  n\u00e4mlich schon einen Unterschied, ob man klangliche Transformationen auf  Becketts Watt und Gem\u00e4lde von Bacon zur\u00fcckf\u00fchrt, wie Feichtmair das  explizit getan hat. Oder wie hier mit &#8218;Flyblood&#8216; auf David Cronenberg.  Das Modell dieser \u00f6sterreichischen Hirnprickelei ist jedenfalls Colemans  Golden Circle-Trio, nicht zuletzt durch Winters Izenzonistik.  Jedenfalls wird hier kein stilles Wasser serviert, sondern \u00e4u\u00dferst  spritziges. &#8218;Walter&#8216; &#8211; ausgerechnet Walter? &#8211; geht aufgekratzt und  \u00fcbersprudelnd aufs Ganze. Die 12 Min. vergehen ebenso wie im Flug, wie  schon beim programmatischen &#8218;Now!&#8216;. Bemerkenswert sind die  unterschiedlichen Tempi, in denen sich die drei bewegen k\u00f6nnen, ohne  dabei uneins zu wirken. Bei &#8218;The Gift&#8216; l\u00e4sst sich Feichtmair mehrfach  hinter den eifernden Mikropuls zur\u00fcckfallen, um dann doch mit  Zwischensprints zu \u00fcberholen. Pr\u00f6ll und Winter sind beides M\u00e4nner der  F\u00fclle, bringen das aber sehr lakonisch r\u00fcber. In den 19 Min. von &#8218;Free  eggs&#8216; ist dann auch Zeit genug, fein zu zirpen und die Kl\u00e4nge zu  zerpl\u00fccken. Winter tut sich da hervor, w\u00e4hrend Pr\u00f6ll eine rauchen geht,  bevor er ebenfalls mitzirpt und Feichtmair ein Schnabel w\u00e4chst.  &#8218;Flyblood&#8216; verbindet insektoides Gekrabbel mit melancholisch br\u00fctendem  Alto und Cello, geht \u00fcber in manischen Eifer, aus dem Feichtmair aus-  und wieder einsteigt. Eintagsfliegen dr\u00e4ngt die Zeit. &#8218;Over the Rainbow&#8216;  gibt es dann als grotesk verhackst\u00fcckte Zugabe, als theatralisch  gerumpelstilzten Schm\u00e4h. Goldiges Immergr\u00fcn? Schei\u00df der Hund drauf!  (Kingskerswell)<\/p>\n\n\n\n<p><br><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160603035229\/http:\/\/www.freejazzblog.org\/\">The Free Jazz Collective <\/a>&#8211; Reviews of Free Jazz and Improvised Music and Media<br>Sunday, November 10, 2013&nbsp; <br>Ever  heard of Tanja Feichtmair? She plays alto. Ever heard of Uli Winter? He  plays cello. Ever heard of Fredi Pr\u00f6ll? He plays drums. Ever heard of  Trio Now!? Well now you have. And don&#8217;t forget these musicians.<br> I  must admit: I had heard of them through their previous album &#8222;The  Zipper&#8220; with Josef Novotny on keyboards and electronics, one of those  albums that have been balancing on the review\/no review edge, but then  unfortunately didn&#8217;t.<br> But what Trio Now! brings us here is  absolutely and without hesitation worth sharing. In the best of free  jazz tradition, full of energy and power, with relentless blowing and  dito rhythm section, in a very European way, think of Paul Dunmall,  think of Frode Gjerstad, balancing between lyricism and free improv, and  basically blending both, resulting in raw intensity and energy,  sometimes going utterly explosive as on the long &#8222;Walter&#8220;, in which the  careful and somewhat seeking built-up erupts after eight minutes as one  common force.&#8220;The Gift&#8220; is again  more jazzy, with longer phrases over a fierce rhythm section. But then  suddenly the atmosphere changes into the barely audible &#8222;Free Eggs&#8220;, in  which all three musicians create a collage of diverse notes and sounds,  with silence being the main instrument, flanked and nudged by the sax  cello drums yet ever so lightly, only towards the end gaining momentum  and volume.<br> The  best track is the long &#8222;Now!&#8220;, the opener of the album, and a strong  powerful word of welcome to a new audience, showing the trio at its  best, coherent, focused, energetic and lyrical. The worst track is the  last one &#8222;Over The Rainbow&#8220;, which consists of the trio&#8217;s infantile  shouting of the well-known tune, and in my opinion plain silly. The  album would have been better and more coherent without it. (By Stef)<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160603035229\/http:\/\/www.jazzword.com\/\"><br>Ken Waxman<\/a> &#8211; February 1, 2014<br>Best known in the improvising world for the <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160603035229\/http:\/\/www.jazzatelier.at\/zh5\/kal14.htm\">Kaleidophon<\/a>,  a world-class improvised music festival that takes place there  annually, Trio Now proves that world-class players also reside in the  tiny Austrian village of Ulrichsberg. On their debut recording alto  saxophonist and bass clarinetist Tanja Feichtmair, cellist Uli Winter  and drummer Fredi Pr\u00f6ll demonstrate that they can hold their own in any  Free Music context.<br>As sutured together as any rhythm partners,  Winter and Pr\u00f6ll have been playing together practically daily for years,  and have also worked in bands with German reedist&nbsp;<a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160603035229\/http:\/\/www.arch-musik.de\/\">Udo Schindler<\/a> plus Austrians such as pianist <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160603035229\/http:\/\/www.elisabeth-harnik.at\/\">Elisabeth Harnik<\/a> and vocalist <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160603035229\/http:\/\/www.agnesheginger.com\/Agnes_Heginger\/Home.html\">Agnes Heginger<\/a>. Younger than the others, Feichtmair has played in a band with her associates here plus keyboardist&nbsp;<a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160603035229\/http:\/\/novotny.klingt.org\/\">Josef Novotny<\/a>  \u2013 who engineered this CD \u2013 as well as German pianist Georg Gr\u00e4we,  British guitarist John Russell and American composer Anthony Braxton.<br>Not  as elaborate as any Braxton piece and more committed to Jazz  improvisations, the three comfortably inhabit their own space. For a  start, although he\u2019s eminently capable of compelling technical wizardry  on his chosen instrument, Winter mostly takes the role of a bassist,  providing the tempo stabilization needed to keep performances flowing.  For his part Pr\u00f6ll shows a dual personality. He isn\u2019t afraid to use  mallet thumps and chinking cymbals to source novel colors for those  impressionistic themes which slide near New music. Yet he also possess a  powerful press roll and an unfailing time sense, which like Art Blakey,  allows him to corral errant asides from the others into propelled  swing.<br>With her playing frenetic at times and dyspeptic at others,  depending on which horn she\u2019s using, Feichtmair covers all the territory  necessary to keep the six tunes consistently fascinating. On the title  track for instance, she spews, masticates and shears any number of  Aylerian alto saxophone tones to color and curve around the narrative.  Yet elsewhere she can vary her output enough to create relaxing,  barely-there textures. On \u201cFree Eggs\u201d \u2013 also a showcase for Winter\u2019s  scratching and thumping \u2013 she lets the cellist take centre stage while  restricting herself to ghostly vibrations which only reluctantly turn  spiny, and only then to meet Winter challenges. At points she purposely  sets up a single-line, semi-romantic interface with the others, only to  fragment her lines into shrills as the remaining two turn to  wood-affiliated sweeps and plucks on Winter\u2019s part and sparking cymbal  work with a swing centre orientation on Pr\u00f6ll\u2019s. The resulting music is  simultaneously inside and outside.<br>Turning the beginning of \u201cOver The  Rainbow\u201d into queer-voiced burlesques of the standard\u2019s lyrics, the  members of Trio Now prove they have a sense of humor as well as  improvisational dexterity. In short, 2014 would appear to be the moment  for the Austrian threesome to come down from the mountain and start  playing more out-of-town gigs.<br><br><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160603035229\/http:\/\/www.nycjazzrecord.com\/\">THE NEW YORK CITY JAZZ RECORD<\/a> &#8211; March 2014<br>TRIO NOW! is the eponymous debut of alto  saxophonist Tanja Feichtmair, drummer Fredi Pr\u00f6ll (both from  Ulrichsberg, home of the Kaleidophon improvised music festival) and  cellist Uli Winter (from nearby Klaffer), though the trio previously  recorded on The Zipper (Leo) as three-fourths of LULL. In contrast to  free players that quickly accelerate into overdrive and hold the pedal  down with extended techniques and bombast, the Upper Austrians adopt a  more graceful and melodic approach, sketching skeletal melodies in  acoustic timbres, which, when they eventually do achieve climactic  plateaus, are never overextended and thus emotional gamut from plantive  &#8218;ballads&#8216; like &#8222;The Gift&#8220; or &#8222;Flyblood&#8220; and the subtle forest-scape of  &#8222;Free Eggs&#8220; to the more frenitic exchanges on &#8222;Walter&#8220; or &#8222;Now!&#8220;, the  trio concludes with a humorous exercise in primal scream therapy,  shouting out the lyrics to &#8222;Over the Rainbow&#8220;. (Tom Greenland)<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160603035229\/http:\/\/www.nachrichten.at\/nachrichten\/kultur\/Vielfalt-Qualitaet-und-frische-Sounds;art16,1376488\">O\u00d6-Nachrichten<\/a> &#8211; <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160603035229\/http:\/\/www.jazzatelier.at\/zh5\/kal14.htm\">Ulrichsberger Kaleidophon<\/a> 05.05.2014<br>Auch das Trio Now! der drei  Ulrichsberger Tanja Feichtmair, Uli Winter und Fredi Pr\u00f6ll musizierte  auf Topniveau. Altsax, Cello und Schlagwerk kommunizieren auf Augenh\u00f6he,  dicht, spannend und sehr komplex. Man h\u00f6rt, dass die drei seit 20  Jahren miteinander spielen und mittlerweile Weltklasse erreicht haben.  V\u00f6llig berechtigter jubelnder Applaus des wie immer sehr sachkundigen  Publikums, und das hatte sicher nichts mit Lokalpatriotismus zu tun.  (Christoph Haunschmied)<br><br><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160603035229\/http:\/\/freistil.klingt.org\/\">Freistil<\/a> \u2013 Magazin f\u00fcr Musik und Umgebung #55 &#8211; <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160603035229\/http:\/\/www.jazzatelier.at\/zh5\/kal14.htm\">Ulrichsberger Kaleidophon<\/a> 05.05.2014<br>Einen Glanzpunkt des Festivals markierend, brannte das Ulrichsberger Dreigestirn<br><strong>Trio Now!<\/strong> &#8211; Tanja Feichtmair (as), Uli Winter (vc), Fredi Pr\u00f6ll (dr, perc) &#8211; eine Wunderkerze ab.<br>Ihr  Klangspr\u00fchregen ergoss sich in einer flirrenden Ereignishaftigkeit \u00fcber  die H\u00f6renden. Vom Fleck weg erzauberte das Trio eine stupende Unit\u00e4t  ihrer Fantasien, wunderbar austariert, homogen atmend, beseelt  korrespondierend. Spontan losgelassen, frei vergeistigt. In einem  permanenten, inspirierenden Austausch umspielten sich die illuminierende  Perkussivit\u00e4t, die Pr\u00f6ll mit frappanter Wendigkeit auslotete, Winters  pittoreskes Cellospiel, das er auch immer wieder hinrei\u00dfenden Walking  lines anvertraute, und das plastische, tiefgr\u00fcndig verankerte Spiel von  Feichtmair. Von enorm spannungssteigerndem und belebendem Impetus erwies  sich die eloquente Ausgestaltung von ad hoc entstandenen  Struktureinheiten mit ebensolch elastischer Improvisationsfertigkeit,  mit der sie erweckt wurden. Geschickt integrierten die Musikerinnen in  diese Formen eine tradierte Jazzbezogenheit, die jedoch keinesfalls  anbiedernd wirkte, sondern sich als ein erfrischendes Heranspielen an  jene Haltung deklarierte. M\u00fchelos lie\u00dfen die drei Freimutigen  Mikrokosmos und Makrokosmos bruchlos changieren. Forte wie Pianissimo  gleichzeitig Platz greifen. Lyrismus wie Herzhaftigkeit, Entschleunigung  wie Rasanz im richtigen Mischverh\u00e4ltnis ihren improvisatorischen  Dichtungen angedeihen. Jetztbezogenes Improvisieren im Besitz  m\u00f6glicherweise weiterf\u00fchrender Tendenzen. Now&#8217;s their time. (Hannes  Schweiger)<\/p>\n\n\n\n<p>Festival &#8222;WOMEN IN MOTION&#8220; im <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160603035229\/http:\/\/stockwerkjazz.mur.at\/\">Stockwerk\/Graz<\/a>&nbsp;&nbsp;&nbsp; 28. November 2014<br>TRIO NOW (A) &#8211; Freiheit, Anmut, Eindringlichkeit<br>Ein \u00fcberragendes Trio aus Ober\u00f6sterreich bestritt den vorletzten Abend des Frauenschwerpunkts im Stockwerk. <br>Tanja Feichtmair (Altsax), Uli Winter (Cello) und Fredi Pr\u00f6ll (Schlagzeug) boten Free Jazz voller Anmut und Eindringlichkeit.<br>Tief  aus dem Bauch und Herzen schien die Musik dieses Trios gesch\u00f6pft, das  erst im Herbst 2013 mit &#8222;NOW!&#8220; sein international gelobtes Plattendeb\u00fct  gab.<br>Die Szenen und Landschaften die&nbsp; es in zwei fulminanten Sets  durchwanderte, verfing sich nie im Selbstzweck des Experiments. Vielmehr  wurzelten die Aggregatzust\u00e4nde des Gem\u00fcts hier selbstbewusst im Terrain  der Jazzgeschichte, gruppiert um melodisch-tonale Klangzentren. Tanja  Feichtmair umschrieb sie einmal heiser-fragmentiert, ein andermal  virtuos wimmernd &#8211; und in extremen Gl\u00fccksmomenten mit der orgastischen  Urgewalt ihres konkreten Fortissimo-Tons. Die Kollegen folgten unerh\u00f6rt  klangsinnig und in v\u00f6lliger Selbstvergessenheit durch tr\u00e4ufelnde  Oberton-Trips, zaghafte Lyrismen, vertrackte Crescendi und wildw\u00fcchsige  Postpob-Ritte. Und das Beste: Bei aller Eloquenz kam dieses Trio  eigentlich ununterbrochen auf den Punkt. (MW)<\/p>\n\n\n\n<p>20 Jahre&nbsp;<a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160603035229\/http:\/\/stockwerkjazz.mur.at\/\">Stockwerkjazz<\/a> &#8211; WOMEN IN MOTION&nbsp;&nbsp;&nbsp; 28. November 2014<br>TRIO NOW (A) &#8211; beste US-Free Jazz-Tradition<br>In bester US-Free Jazz-Tradition mit so manchem Gef\u00fchls\u00fcberschwang,  aber auch mit dem kontrolliertem Puls und der Klang\u00e4sthetik der  improvisierten Musik europ\u00e4ischer Provenienz geht das Trio rund um die  virtuos vorw\u00e4rtsdr\u00e4ngende Altsaxophonistin Tanja Feichtmair beharrlich  einen Weg, der kein bequemer ist.<br>Nach vielen Jahren der  Zusammenarbeit wurde das Trio aus Ober\u00f6sterreich zu einer wirklich  festen Einheit, die kaum mehr einen internationalen Vergleich zu scheuen  braucht.<br>Eine feste Einheit, die jedem aber auch so viel  musikalischen Raum zur Verf\u00fcgung stellt, um mit einfacher Freude und  leichter Entscheidung ans Werk zwischen energischer Intensit\u00e4t, heller  Expressivit\u00e4t und lyrisch sperriger Entschleunigung zu gehen.&nbsp;Eine  solche Tiefe des Zusammenspiels, so ein Spektrum der Stimmungen und das  traumwandlerische Verst\u00e4ndnis untereinander, findet man auch bei \u00e4lteren  Haudegen des Genres nicht so schnell.<br>Kein Wunder, stecken die drei spielwitzigen Ulrichsberger auch privat oft unter einer Decke.&nbsp;(INFOGRAZ.at) <br>Konzertfotos:<strong> <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160603035229\/http:\/\/www.info-graz.at\/bilder-events\/overview\/33693\/18092_trio-now-tanja-feichtmair-uli-winter-fredi-proell-stockwerkjazz\/\">INFOGRAZ.at<\/a><br><\/strong><br><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160603035229\/http:\/\/www.muku.at\/\">Artacts<\/a>&nbsp;Festival&nbsp;2015 &#8211; 07.03.2015 &#8211; Festival Report by Andreas Felber (derStandard)<br>Da war das Trio Now! mit Saxofonistin Tanja Feichtmair, Cellist Uli  Winter und Schlagzeuger Fredi Pr\u00f6ll, das fl\u00fcchtige Soundsplitter zu  Gestalten von hochenergetischer Kompaktheit verdichtete.<br><br><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160603035229\/http:\/\/www.muku.at\/\">Artacts<\/a>&nbsp;Festival&nbsp;2015 &#8211; 07.03.2015 &#8211; Festival Report by Ursula Stohal (Tiroler Tageszeitung)&nbsp;<br>Trio Now!, das sind Tanj\u00ada Feichtmair,  Altsaxophon, Uli Winter, Cello, und Fred\u00adi Pr\u00f6ll, Percussion, aus  Ulrichsberg\/O\u00d6 (wo artacts ja ein Schwester\u00adfestival hat). Ein Trio, das  das Hier und Jetzt \u00fcberrumpelnd sp\u00fcrbar macht, das sicher l\u00e4ngste  Crescendo des Festivals kreierte und auch so was durch die Decke geht.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"plasmicchilli\">Plasmic live at Chilli Jazz Festival 2013 <\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-normal-font-size\"><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160603035229\/http:\/\/www.nachrichten.at\/nachrichten\/kultur\/Das-Ulrichsberger-Kaleidophon-weist-den-Weg-im-Reich-der-Improvisation;art16,1780601\">O\u00d6 Nachrichten<\/a>&nbsp;&#8211;&nbsp;<a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160603035229\/http:\/\/www.jazzatelier.at\/zh5\/kal15.htm\">Ulrichsberger Kaleidophon 2015<\/a><br><strong>Bet\u00f6rende Anmut und Farbe<\/strong><br>Der  Opener in diesem Jahr war in jedem Fall \u00e4u\u00dferst h\u00f6renswert. Das  Quartett Plasmic belegte wieder einmal die Binsenweisheit, dass  heimische Musiker auch im Weltklassefeld des Festivals auf absoluter  Augenh\u00f6he agieren. Aus wie aus dem W\u00fcrfelbecher gesch\u00fcttelten  Klangskizzen entwickeln Vokalistin Agnes Heginger, die famose Pianistin  Elisabeth Harnik gemeinsam mit den Ulrichsbergern Uli Winter (Cello) und  Fredi Pr\u00f6ll (Schlagzeug) weite B\u00f6gen voller Dynamik und intellektueller  Sch\u00e4rfe. Heginger verwendet ihre dunkeltimbrierte Stimme als viertes  Instrument, bringt sowohl Farbe als auch bet\u00f6rende Anmut ins Spiel.  (Christoph Haunschmied)<br><br><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160603035229\/http:\/\/cadencejazzmagazine.com\/\">Cadence Magazine<\/a>&nbsp;CD review from Volume 41, No. 2, 2015<br><strong>Plasmic; Live at Chilli Jazz Festival 2013<\/strong><br>This  is the kind of record I really like. As with so many recordings on Leo,  it sounds to me as if the players have all had classical training and  are quite aware of the classical avant-garde. The record is comprised of  Heginger using her excellent voice for sounds and effects. In some  places she reminded me of the great Cathy Berberian. I especially love  her moodiness on \u201cSalita.\u201d And her whispers, accompanied by interesting  fragmented noises on \u201cApertura,\u201d is very sexy.<br>\u201cFireworks\u201d  which is the longest track on the CD perhaps encapsules the whole CD, as  all the players get to show their stuff. I would have liked Winter\u2019s  cello to be a bit more forward in the mix. Heginger uses her voice in a  range of ways, but mainly she gets very subtle sounds. Harnik is an  excellent accompanist, listening very carefully to Heginger, but also  turns in some excellent solo work. Winter and Proll provide excellent,  tasteful, support throughout. As soon as the CD was finished, I played it through again. Highly recommended. (Bernie Koenig)<br><br><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160603035229\/http:\/\/www.allaboutjazz.com\/\">all about jazz<\/a> &#8211; The most comprehensive jazz resource on Earth!<br><strong>Plasmic; Live at Chilli Jazz Festival 2013<\/strong><br>This  European outfit started as a trio in 2003, and extended its reach by  integrating avant-vocalist Agnes Heginger into its rather pliant mode of  operations amid some asymmetrical shenanigans, devious interactions and  shifty dialogues. The live recording imparts an air of excitement into  your listening space, as the artists&#8216; push and prod each other within  the idea department. And each musician is a catalyst at various times  throughout the course of the program, including Heginger&#8217;s skittish  vocalizing and extraterrestrial -like discourses. <br> The improvisation  element is comprised of topsy-turvy mini-motifs stitched together into a  polytonal mosaic. On &#8222;Salita,&#8220; the quartet balances near silence with  Uli Winter&#8217;s creaky arco lines, leading to an unnerving emotional  outcome, subsequently highlighting Heginger&#8217;s extended range and her  ability to hold a note for lengthy intervals. Moreover, Elisabeth  Harnik&#8217;s gentle plucking of her piano strings add a rather fiendish aura  to this piece, yet on the following track &#8222;Apertura,&#8220; Heginger&#8217;s  breathy explorations in the lower tonal range, set an unassuming point  of entry for &#8222;Thi Gam&#8220; which is a piece designed with a multihued  canvass, featuring Harnik&#8217;s stammering block chords and drummer Fredi  Proll&#8217;s rumbling grooves. Thus, all hell breaks loose via Heginger&#8217;s  unorthodox scat delivery, as she helps raise the pitch. <br> The band  closes out and offers additional surprises with &#8222;Laburnum, &#8220; where  swirling choruses, groans and hums consummate a spellbinding and wily  live performance that gets high marks for its elevated form of  entertainment. Essentially, the musicians place more emphasis on  performing for the audience and not within a vacuum. (Glenn Astarita)<br><strong><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160603035229\/http:\/\/www.leorecords.com\/?m=catalogue&amp;release=2014\/08\"><br><\/a><\/strong><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160603035229\/http:\/\/www.leorecords.com\/?m=catalogue&amp;release=2014\/08\">LEO RECORDS<\/a><strong><br>Plasmic; Live at Chilli Jazz Festival 2013 <\/strong><br>Plasmic Trio was conceived in 2003 by Uli Winter (cello) and Fredi  Proll (drums) from Ulrichsberg and Elisabeth Harnik (piano) from Graz. 5  years later it was extended to a quartet with the addition of vocalist  Agnes Heginger whose amazing vocal acrobatics happened to be a perfect  supplement to the authentic and distinctive sound of Plasmic. Although  the music of the quartet is very dense there is time and space for  microtonal instrumental sections. Uli Winter and Fredi Proll have been  playing together for many years and can boast a telepathic  understanding.<br><br><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160603035229\/http:\/\/freistil.klingt.org\/\">Freistil<\/a> \u2013 Magazin f\u00fcr Musik und Umgebung<br>Agnes Heginger (voc), Elisabeth Harnik (p), Uli Winter (cello), Fredi Pr\u00f6ll (dr)<br>Gleich das er\u00f6ffnende Klanggebilde dieses fesselnden Konzertes jener  Wien-Graz-Ulrichsberg Achse, die bereits seit einigen Jahren konsequent  an ihrer Klangsprache feilt, ist eine aufregende \u201ekubistische\u201c  Verschachtelung von Klangsituationen, die dem Idiom des  Unvorabgesprochenen, der ad hoc-Reflexion bzw. Aktionistik ihre restlose  Aufmerksamkeit schenkt. Das ereignet sich relativ undogmatisch, denn in  ihrem Vokabular lassen die ImprovisatorInnen klassische Tonbildung,  Jazzphrasierung und Klangfarbenerforschung schl\u00fcssig ineinander rinnen.  Mit Passion und Kollektivgeistigkeit hohen Ausma\u00dfes, bringen die  Klangsch\u00f6pferInnen einen leuchtenden, vorw\u00e4rtstreibenden Klangstrom in  Bewegung \u2013 ein strukturierendes Bewusstsein zugrunde legend. Der Strom  folgt mit elastischer Sprunghaftigkeit, \u00fcberraschender Induktion und  feister Radikalit\u00e4t ganz pers\u00f6nlichen Gesetzen der Phantasie. Freim\u00fctig  und mit reichhaltigem, schillerndem Klangaufgebot springen die  \u201ePlasmatikerInnen\u201c zwischen den Tongeschlechtern hin und her,  katapultieren sich gewieft in atonale Zust\u00e4nde, verharren in brodelnder  Stille, ehe wieder enorm nuancenreicher Rumor das Heft an sich rei\u00dft.  Wirklich \u00fcberzeugend ist auch das umfassende Repertoire an kompatiblen  Klangqualit\u00e4ten des Quartetts, mit denen es seinen Gusto antreibt.  Intuitiv gesteuert, ohne jegliche Bevormundung oder Dominanz pr\u00e4sentiert  sich eine glaubhafte Egalit\u00e4t im Kommunikationsverlauf. Vom  Gegenw\u00e4rtigen aus das Vergangene wie Morgige umarmend, modellierend,  loslassend. In diesem Sinne feilt das Ensemble an einer g\u00fcltigen  Konnotation Improvisierter Musik. (Hannes Schweiger)<br><br>[BA 83 rbd] <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160603035229\/http:\/\/www.badalchemy.de\/\">Bad Alchemy Magazin<\/a><br>Der Cellist Uli Winter und sein Drummerspezi Fredi Pr\u00f6ll fanden, nach  Lull und dem Trio Now!, nun auch mit ihrem Quartett PLASMIC Aufnahme  bei LR. Live at Chilli Jazz Festival 2013 (LR 705), mitgeschnitten im  burgenl\u00e4ndischen Heiligenkreuz im Lafnitztal, frischt da die  Bekanntschaft mit der Pianistin Elisabeth Harnik auf und gibt mir  Gelegenheit f\u00fcrs erstmalige &#8222;K\u00fcss die Hand&#8220; mit der Vokalistin Agnes  Heginger. Die Klagenfurterin brabbelt, lallt und rhabarbert mit arabesk  angedickter oder scattend zugespitzter Glossolalie, sie besteigt  vokalreiche Lautgipfel, kaut ausgiebig an den Aaas ihrer Parola Nova,  fl\u00f6tet Diphthonge, gackert von Dings, Da und Dadada, w\u00e4hrend Harnik an  den Klavierdr\u00e4hten zupft und quirlt und Pr\u00f6ll umeinander holzt und  blecht. Winter h\u00e4tte zwar genug Glatze, um tr\u00e4umend drauf zu geigen, er  ist jedoch ein Pizzicatoknipser, der mit seiner Zupftechnik die Dynamik  \u00e4hnlich prickelnd gestaltet wie Harnik mit ihren kitzligen Arpeggios,  nur dunkler. Was nicht hei\u00dft, dass er nicht schrill kratzen kann. Aber,  gezupft wie getupft, Hegingers Zungenschl\u00e4ge bis hin zu abgew\u00fcrgten  Lauten beim ged\u00e4mpften &#8218;Salita&#8216;, ihrem Luftlochschnappen beim knarzig  verhuschten &#8218;Apertura&#8216; oder ihrem Hecheln bei &#8218;Slow Fireworks&#8216; bedienen,  wie alle unerh\u00f6rten Vokal-Pierretten, den speziellen Appetit auf  Verr\u00fccktes Huhn oder Hund in der Pfanne.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"schiva\"> SCHI.VA<\/h3>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160603035229\/http:\/\/freistil.klingt.org\/\">freistil<\/a> \u2013 Magazin f\u00fcr Musik und Umgebung #46 \u2013 Dezember 2012\/J\u00e4nner 2013<br>Man  sollte dieser CD-Produktion nicht vorschnell religi\u00f6se Motive  unterjubeln, nur weil man sie mit der hinduistischen Gottheit Shiva in  Assoziation bringen kann bzw. m\u00f6chte. Wenn man das Irrationale ausspart \u2013  was, nebenbei gesagt, ohnehin immer das Beste ist \u2013, kommt man zum  Beispiel auf die Lesart: Schindler + \u201eVa Servito Ben Fresco\u201c, wie sich  Uli Winter &amp; Fredi Pr\u00f6ll ihrerseits als Duo nennen. \u2013 Und erwartet  durch den \u00dcbertitel \u201eLive-Series, Highlights of Improvisation\u201c weitere  W\u00fcrfe aus der Schindler\u2019schen Musikmanufaktur. Andererseits beabsichtigt  man mit dem Wortspiel ein Spiel mit Begrifflichkeiten und mit der  Symbolik von Shiva, die mit steter Ver\u00e4nderung und Transformation  verkn\u00fcpft ist. Im Zusammenspiel mit den M\u00fchlviertler Freunden, die neben  ihrer Musik untrennbar mit dem <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160603035229\/http:\/\/www.jazzatelier.at\/\">Ulrichsberger Jazzatelier <\/a>verbandelt  sind, steht Improvisation ohne Netz und doppelten Boden an der  Tagesordnung. Live aufgenommen im M\u00fcnchener Club \u201eSchwere Reiter\u201c,  vollf\u00fchrt das Trio eine abenteuerliche Reise durch ungesichertes  musikalisches Gel\u00e4nde. Was au\u00dferdem f\u00fcr den Kauf dieser Produktion  spricht, ist die Covergestaltung \u2013 f\u00fcr den \u00c4stheten Udo Schindler, im  Brotberuf Architekt, eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit. So haben wir es im  vorliegenden Fall mit einer besonders sch\u00f6nen Holz-Papier-Konstruktion  im A5-Format zu tun. Optisch und akustisch ein Schmuck f\u00fcr jede  Sammlung, die etwas auf sich h\u00e4lt. (felix)<\/p>\n\n\n\n<p>Rigobert Dittmann \u2013 <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160603035229\/http:\/\/a23h-ba.blogspot.co.at\/\">Bad Alchemy<\/a> #76<br>In  SCHI.VA, einem 2010 initiierten Dreier mit dem ober\u00f6sterreichischen Duo  Va Servito Ben Fresco, bestehend aus dem Cellisten Uli Winter und dem  Drummer Fredi Pr\u00f6ll, begegnet man&nbsp; <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160603035229\/http:\/\/www.arch-musik.de\/\">Udo Schindler<\/a> wieder als Teamspieler. Seine Partner bei ihrer als Highlights of Improvisa\u00adtion (<a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160603035229\/http:\/\/www.pilgrims-of-sound.com\/echtzeit\/main.html\">Pilgrims Of Sound<\/a>,  w\/Siebdruck + Holztafel in A5) in einer lim. Luxusausgabe  pr\u00e4sen\u00adtierten Echtzeitmusik sind mir als Teil des Quartetts Lull via  Leo Records nicht g\u00e4nzlich unbekannt. Mit auf die Spitze und um alle nur  denkbaren Ecken und Kanten getriebenem &#8218;wirrtuosem&#8216; Plinkplonking  zerkratzen, durchfiepen, beklappern, betocken, betuten, be\u00adschnurren,  zerschrillen und wenn man&#8217;s am wenigsten erwartet, beschmusen die Drei  sogar in triamesischem Einklang den M\u00fcnchner Club &#8218;<a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160603035229\/http:\/\/www.schwerereiter.de\/\">Schwere Reiter<\/a>&#8218;.  Die in Berlin, Lon\u00addon oder Z\u00fcrich k\u00f6nn(t)en&#8217;s nicht besser. Auch die  r\u00e4umliche und zeitliche Gliederung in Solos und wechselnde Duette, in  konvulsische Klangballungen und holzwurmige Detail\u00adversessenheit l\u00e4sst  selbst f\u00fcr verw\u00f6hnte Aficionados nichts zu w\u00fcnschen \u00fcbrig. Die  bei\u00adl\u00e4ufig gez\u00fcllten oder geknarzten M\u00e4tzchen lassen schmunzeln,  Schindlers kornettistische Qu\u00e4kologie und flatterz\u00fcngelnde Sopranistik  machen die Ohren noch etwas spitzer, um ja alle Finessen und Sp\u00e4\u00dfchen,  ja, Sp\u00e4\u00dfchen, mitzubekommen. Bon app\u00e9tit, termite! [BA 76]<br><br><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160603035229\/http:\/\/www.jazzword.com\/\">Ken Waxman<\/a> &#8211; August 18, 2013<br>Ein  Holzblasinstrument und ein Cello aufeinander abzustimmen ist eine  knifflige Aufgabe, da die \u00e4hnlichen Timbres zu einem verwaschenen  Klangbild f\u00fchren k\u00f6nnen, vor allem wenn nur wenige andere Instrumente im  Spiel sind. Die beiden Ensembles verfolgen jeweils einen eigenen  Ansatz, um dieses Problem zu l\u00f6sen.<br>Beginnen wir mit Schi.Va. Der in  M\u00fcnchen wohnende Reed-Veteran Udo Schindler, der auch ein Spezialist f\u00fcr  Solospiel ist, hat f\u00fcr die Realisierung dieser vierteiligen Suite nicht  nur den \u00f6sterreichischen Cellisten Uli Winter eingeladen, sondern auch  den Perkussionisten Fredi Pr\u00f6ll, einen weiteren Ulrichsberger. Der  Schlagzeuger und der Cellist improvisieren bereits seit vielen Jahren  zwei- oder dreimal pro Woche zusammen. Damit begegnen Schindler zwei  Akteure, die wie die H\u00e4lften desselben Herzschlags denken und ihm f\u00fcr  seine Arbeit eine sensible Schnittstelle bieten. Doch Schindler l\u00e4sst  sich nicht zur Selbstgef\u00e4lligkeit verleiten. Er erh\u00f6ht den  improvisatorischen Einsatz durch Exkursionen auf dem Kornett, mit denen  er sein K\u00f6nnen auf dem vertrauteren Sopransaxofon und verschiedenen  Klarinetten erg\u00e4nzt.<br>Weniger pastoral als architektonisch &#8211; wie es  Schindlers Brotberuf entspricht &#8211; geben sich die langen S\u00e4tze von  Schi.Va \u00e4u\u00dferst minimalistisch, da der Schl\u00fcssel zu Pr\u00f6lls Begleitung  seine ann\u00e4hernde Unh\u00f6rbarkeit ist. Seine zielsicheren Schl\u00e4ge werden so  stark zum Teil des Hintergrunds, dass man bisweilen glaubt, statt einem  Trio ein Duo zu h\u00f6ren. Nur einmal gegen Ende von &#8222;Movement 1&#8220; tritt er  st\u00e4rker hervor, wenn das Gegeneinander seiner Rim-Shots und nasaler  Kornettt\u00f6ne an Ed Blackwells Zusammenspiel mit Don Cherry erinnert.  Davor ist perkussive Zur\u00fcckhaltung mit leisem Geklapper und  gelegentlichem Scharren angesagt. W\u00e4hrenddessen trifft Winters feurige  Saitenarbeit auf Schindlers Stakkatoausbr\u00fcche, bis sich Reed-Knurren und  Dreifachgriffe zu nahezu identischen, kontinuierlichen Linien  vereinigen. Am Ende wartet das St\u00fcck sogar mit einem jazzartigen  Widerhall auf, wenn das Cello die Zungenvibrationen des Holzbl\u00e4sers mit  einem Walking Bass begleitet.<br>Auf &#8222;Movement 4&#8220; kann Winter seine  Virtuosit\u00e4t beweisen, wenn er als Reaktion auf scheppernde  Percussionschl\u00e4ge und ma\u00dfvolle, sanfte Klarinettenkl\u00e4nge vom rauen,  lautstarken Zupfen zu nahezu romantischem Streichen wechselt. Bald  pendelt sich der Erz\u00e4hlfluss ein und beschleunigt sich zu einem  klimaktischen Miasma, bis der gesamte Klangraum erf\u00fcllt ist vom Ger\u00e4usch  der \u00fcber Felle und Kanten scharrenden Trommelst\u00f6cke, der sul ponticello  gespreizten Saiten und der harten Klangfarbenspr\u00fcnge Schindlers.  Schlie\u00dflich vereinigt sich das Saitensirren mit dem Schnattern und  Schreien der Bassklarinette zu einem Finale, dessen Derbheit Raum l\u00e4sst  f\u00fcr eine m\u00f6gliche Fortsetzung dieser musikalischen Konstruktion.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"lull\"> LULL &#8211; The Zipper<\/h3>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160603035229\/http:\/\/touchingextremes.wordpress.com\/\">Massimo Ricci&nbsp;<\/a>&nbsp;&nbsp;July 8, 2012<br>This  CD from 2009 documents the reunion of Lull, a quartet born eight years  before that had come apart after less than half a decade of activity due  to not better specified \u201cdaily life differences\u201d. Were they fighting?  Were the individual existences pushing each member towards alternative  paths? We\u2019ll never know, and really don\u2019t want to. The instrumentation  features alto sax and clarinet (Tanja Feichtmair), piano and electronics  (Josef Novotny), cello (Uli Winter) and drums (Fredi Pr\u00f6ll). The music  contained by <em>The Zipper<\/em> is quite animated, sporadically  travelling across the realms of free-jazz (\u201cStide The Stroke\u201d, \u201cThe  Tittle-Tattle\u201d) but more often comparable to a circumspect display of  dissimilar acoustic data offered on the spot, several impenetrable  moments of defensive quasi-silence broken by nervous contrapuntal spurts  or fragments of deceivingly quiet melodic matters. The recording  quality possesses a natural reverberation that wraps the whole  performance, attributing to the sound a \u201ccollective\u201d aura that tends to  blend the foursome\u2019s personalities in a somewhat problematic unity ,  thus excluding the excessive predominance of single colours (though  Feichtmair and Winter are the protagonists of absorbing dialogues with  the rest of the group during the title track\u2019s restrained unfolding). My  preferred spots are those when the improvisational insight is  articulated with dissonant lucidity in chamber ensemble-like  concentration (\u201cSubversive Activities\u201d): there, Lull reveal all the  cards at their disposal without scattering the energies, conveying  peculiar moods and idealistic statements with outspoken cleverness, in  absolute disrespect of stylistic definitions. A rather thorny bush of a  record with a few flowers clearly visible.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>The Zipper<\/strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Lull | Leo Records <br><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160603035229\/http:\/\/www.allaboutjazz.com\/php\/article.php?id=35378\">www.allaboutjazz.com<\/a> , 29. J\u00e4nner 2010 (\u00dcbersetzung: Brian Dorsey)<br>Von <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160603035229\/http:\/\/www.allaboutjazz.com\/php\/contrib.php?id=\"> Glenn Astarita<\/a><br>Begeisterung,  bewandertes musikalisches K\u00f6nnen und Schlagkraft sind durch diese vier  europ\u00e4ischen Instrumentalisten, die sich nach einer Trennung vor  ungef\u00e4hr vier Jahren wiedervereinigt haben, in einem abenteuerlichen  Programm verschmolzen. Praktisch m\u00f6ge der Gruppenname als Antithese f\u00fcr  das stehen, was das Quartett anzubieten hat. In der Tat sind sie nicht  bestrebt, irgendjemanden in einer Form der kosmischen Gl\u00fcckseligkeit  einzulullen.<br>Dieses Quartett s\u00e4t die Samen f\u00fcr Avantgarde-Kammerjazz  und halbstrukturierte Liederformen um ihre belebten Improv-Attacken zu  erg\u00e4nzen. Einer ihrer Hauptzutaten ist jedoch innerhalb der F\u00e4higkeit,  Raum als einen Ausgangspunkt zu n\u00fctzen, verwurzelt. Die knallenden und  gef\u00fchlsgeladenen Linien der Saxophonistin Tanja Feichtmair schaffen die  Voraussetzungen f\u00fcr heftige Free-Bop Passagen und die Drosselung von  Pulsen und Schwungkraft. Lull senkt die Hitze ab, aber l\u00e4sst sich auf  glatte und geschl\u00e4ngelte Dialoge ein, wo das Ensemble oft eine  multidirektionale Herangehensweise einsetzt, in \u00dcbereinstimmung mit nach  innen gerichteten Interluden.<br>Oft tr\u00e4ufeln die  Stakkato-Phrasierungen und kantigen Gegens\u00e4tze des Cellisten Uli Winter  Spannungsabsichten ein, inmitten von Keyboarder Josef Novotnys  aufsteigenden und strukturellen Ausf\u00fchrungen. In \u201eThe Zipper\u201c deutet  Feichtmairs Bassklarinette einen d\u00e4mpfenden thematischen Aufbau an, der  von Schlagzeuger Fredi Pr\u00f6lls flinken Brushes und Winters flie\u00dfenden  niedrigeren Registern nett get\u00f6nt sind. Vollendet wird das Programm mit  \u201eLonging For Poetry\u201c, wo die zyklischen, aus einer Note bestehenden  Phrasierungen der Saxophonistin und unterschwelligen Effekte Novotnys  die Hauptrollen spielen. Hier geht die Formation mit einem ma\u00dfvollen,  durch Winters knarrende Muster einge\u00e4tzten Rumpeln vor, w\u00e4hrend die Band  das Tempo anschlie\u00dfend beschleunigt und durchgehend leuchtende Bilder  erschafft. Das ist experimentelle Musik, die das Herz ber\u00fchrt und mit  ergreifendem Gef\u00fchl hervorquillt; diese Attribute allein sprechen  monumentale B\u00e4nde.<br><br><strong>Ottmar Klammer &#8211; <\/strong>Kleine Zeitung 01.05.2001<br>Da  k\u00f6nnen an Jahren \u00e4ltere Modelle wie wundersam auf der H\u00f6he der Zeit  klingen. Dann etwa, wenn der Ensemblegeist einer rein improvisierenden  Gruppe aus dem Verschmelzen der Gesamtheit ihrer Befindlichkeiten  entspringt und synergetische Effekte durch die Ausdauer hoher  Konzentration nicht ausbleiben k\u00f6nnen. F\u00fcr diese Entwickling l\u00e4sst sich  das Quartett &#8222;LULL&#8220; auch geh\u00f6rig Zeit, findet aus einfachen Ans\u00e4tzen zu  nachsinnendem Proze\u00df und kammermusikalischer Dichte. An deren Spitze die  Ober\u00f6sterreicherin Tanja Feichtmair ihr Altsaxophon in luftige H\u00f6hen  schraubt. Die \u00dcberraschung der Runde. (O.K.)<br><br><strong>Andreas Fellinger &#8211; <\/strong>Standard 01.05.2001<br>Emotional  mehr aufgew\u00fchlt macht sich erfahrungsgem\u00e4\u00df der improvisierte Jazz  vorstellig. Etwa jener der Saxofonistin &amp; Lokalmatadorin Tanja  Feichtmair und ihrer Combo LULL mit den ulrichsberger Kollegen Uli  Winter und Fredi Pr\u00f6ll; w\u00e4hrend Elektroniker Josef Novotny eine  abstrakte Ebene in Feichtmairs konkrete Poesie einzieht. Eine  Heimspielpartie, die glatt gewonnen wird und im Triumph endet. (felix)<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"plasmicdrau\">Plasmic &#8211; Dr. Au<\/h3>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160603035229\/http:\/\/freistil.klingt.org\/\">freiStil<\/a> &#8211; Juli 2009<br> <strong>Plasmic feat. Agnes Heginger<\/strong><br>Ein amtliches, astreines Impro-Album legt diese  Ober\u00f6sterreich-Steiermark-Wien-Connection vor, deren Herkunft weder  erkennbar ist noch die geringste Rolle spielt (abgesehen von Winters und  Pr\u00f6lls Mitwirkung am Impro-Epizentrum Ulrichsberg, das aber bekanntlich  auch mehr auf die internationalisischen Ideale der franz\u00f6sischen  Revulution setzt als auf Heimatt\u00fcmelei). &#8222;Dr. AU&#8220; setzt mit dem  gleichnamigen St\u00fcck ein, das man bei einem Blindfold Text locker auch  Alexander von Schlippenbach zuschreiben k\u00f6nnte. Wo mit Schub gearbeitet  wird, klingen die Gr\u00f6\u00dfen des Freejazz punkttuell durch; wo das Tempo  herausgenommen wird, kommt es unweigerlich zur Akzentverschiebung. In  den Vordergrund treten dann die singul\u00e4ren F\u00e4higkeiten dieses Quartetts:  die tolle, eindringliche, wechselfreudige Stimme von Agnes Heginger,  die eigentlich in diversen Alten Musiken ihr Zelt aufschlug; das  pr\u00e4gnante, kr\u00e4ftige, stellenweise very britishe Klavierspiel von  Elisabeth Harnik; das zarte bis harte, leichtf\u00fc\u00dfig vom Violon- zum  Violence-Cello \u00fcberspringende Spiel von Uli Winter; schlie\u00dflich der  s\u00e4gende bis rund und polyrhythmisch, auf ef\u00fchlte Jones- oder Moholo-Art  trommelnde Fredi Pr\u00f6ll. Und das Beste ist: Zusammen passt alles wie  angegossen. Sehr fesch (felix)<br><\/p>\n\n\n\n<p>SKUG August 2009<br><strong>Dr. AU mit Plasmic feat. Agnes Heginger<br>Michael Franz Woel<br><\/strong>Das  Plasmic-Quartett fungiert als gemischtes Doppel, bei dem es Schlag um  Schlag, Ton um Ton im frei improvisierten Fair-Play-Modus in neuen  S\u00e4tzen bzw. St\u00fccken so richtig schwei\u00dftreibend zur Sache geht. Neben  aufgekratzt-schmerzverzerrter Vokal-Akrobatik von Agnes Heginger gibt es  auch Zeit und Raum f\u00fcr mikrotonale Instrumental-Sektionen am Cello von  Uli Winter oder am Piano von Elisabeth Harnik. Fredi Pr\u00f6ll rhythmisiert  das ganze therapeutisch, macht quasi Akustikpressur. Die  Vergegenw\u00e4rtigungen h\u00f6chster musikalischer Sit-Kom  (Situations-Komposition) gl\u00e4nzen mit Variabilit\u00e4ten der instrumentalen  Grundkr\u00e4fte Gesang-Piano-Cello-Drums. Den H\u00f6rerinnen d\u00fcrfte die  Geschlechterparit\u00e4t erfreuen, die sich angenehm auf die Konturierungen  der einzelnen St\u00fccke auszuwirken scheint. Eine konzise Befundung sei der  geneigten H\u00f6rerinnenschaft \u00fcberlassen, meine Ferndiagnose attestiert  jedenfalls Trennungsschmerzen bei Verlust einer Plasmic-CD wie dieser.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"triobroccoli\">Trio Broccoli &#8211; waggledance<\/h3>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160603035229\/http:\/\/freistil.klingt.org\/\">freiStil<\/a> &#8211; 2008<br>Es  brodelt und kocht an allen Ecken und Enden des aktuellen  \u00f6sterreichischen Improvisationsbodens. Drei profilierte Pers\u00f6nlichk  eiten eben dieses, mit einem Hang zur mediterranen Kulinarik, haben ein  neues Ensemble formiert. Allesamt Musiker mit einer sensorischen Ader  f\u00fcr kollektive Interaktionen und einem pr\u00e4gnanten Feinsinn hinsichtlich  Klangfarben, den sie mit lodernder Experimentierlust an den Instrumenten  kundtun. Was zudem die stringente Chemie zwischen den Musikern ausmacht  sind, die sich deckenden Auffassungen einer feinstofflichen  Klang\u00e4sthetik und eine non-hierarchischen Gruppendynamik. R\u00e4ume stehen  ebenso schl\u00fcssig konturierenden Zwischent\u00f6nen offen, wie reduzierten  Gesten und forsch wuchernden \u201eVerwacklungen\u201c. Das findige T\u00e4nzeln an den  R\u00e4ndern und das \u00dcberschreiten des tradierten Tanzbodens stellt ein  h\u00f6chst berauschendes Gegengewicht zu herk\u00f6mmlichen Improvisation- und  H\u00f6rmustern dar. Ein klanggewandtes, spielwitziges Trio bittet zum Tanz.  Standardt\u00e4nze lassen sie au\u00dfen vor. Sie perfektionieren den mit viel  Bewegungsfreiheit versehenen Ausdruckstanz. (han) <\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"soundog\">soundog<\/h2>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160603035229\/http:\/\/freistil.klingt.org\/\">freistil<\/a> Nr. 6, Februar 2006<br>Der  Einstand von soundog, vormals auch unter dem Namen \u201eBipsn Soundog\u201c.  Doch das kryptische \u201eBipsn\u201c d\u00fcrfte nicht auf ungeteilte Zustimmung  innerhalb des Ensembles gesto\u00dfen sein. Anyway, \u201eTo Bipsn Or Not To  Bipsn\u201c, Soundog ist ein frisches \u00f6sterreichisches Quintett mit den  beiden Tasten- und Innenraummeisterinnen <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160603035229\/http:\/\/www.katharinaklement.com\/index.php?id=135\">Katharina Klement<\/a> und <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160603035229\/http:\/\/www.elisabeth-harnik.at\/\">Elisabeth Harnik<\/a>, dem elektronischen Alchemisten&nbsp;<a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160603035229\/http:\/\/novotny.klingt.org\/\">Josef Novotny<\/a> und den beiden \u201eKlangsensoren\u201c Uli Winter und Fredi Pr\u00f6ll. <br>Das originell besetzte Ensemble pflegt auf leisen Sohlen eine  Feinstofflich-keit, in die eine schillernde Palette von Klang- und  Ger\u00e4uschereignissen eingewoben ist. <br>Erschaffen werden die daraus resultierenden, bizarren Soundtopographien aus der Imaginationskraft des Augenblicks. <br>Ausgesprochene Strukturverl\u00e4ufe blieben bewusst ausgespart. Man gibt  sich einem kollektiven Spontaniet\u00e4tsakt hin, der zu Texturen f\u00fchrt,  denen ein dichtes Netz von t\u00f6nenden Geschehnissen eigen ist. Phasenweise  lassen sich die klanglichen Urheberquellen nicht mehr verifizieren,  wodurch ein einziger flirrender Organismus entsteht. <br>Intuitiv  folgen die MusikerInnen den Routen, die die Interaktionen initiieren.  Und somit liegt ein hervorstechender Reiz in der Detailhaftigkeit der  Klangfindungen. An Tiefensch\u00e4rfe gewinnen die Improvisationen durch eine  \u00e4u\u00dferst sensible Handhabung von Crescendi und Decrescendi, wie durch  die eigenst\u00e4ndige Klangsprachlichkeit der ProtagonistInnen. <br>Ausgespart bleiben sowohl unb\u00e4ndige Entladungen als auch ein zu sehr in  sich gekehrt Sein. Der Zauber liegt in einer rastlosen, nie versiegenden  Beweglichkeit. Jede \u00c4u\u00dferung knistert, knackt, vibriert vor  Leidenschaft und Energie. Erschaffen aus einer Klang\u00e4sthetik der  Genauigkeit und eines konzentrierten Raum\/Zeit-Gef\u00fcges. Soundog dr\u00fcckt  in bewegender Weise das Zuf\u00e4llige als Lebensgef\u00fchl aus. Unbedingt  anbipsn.<br><br><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160603035229\/http:\/\/www.jazzzeit.at\/\">Jazzeit<\/a> Mai 2006<br>Bei  dem Titel dieser Ver\u00f6ffentlichung d\u00fcrfte es sich um die \u00f6sterreichisch  eingef\u00e4rbte Bezeichnung f\u00fcr den Tag des Herrn handeln. Eingespielt  wurden die 5 spontanen Improvisationen von&nbsp;<a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160603035229\/http:\/\/www.elisabeth-harnik.at\/\">Elisabeth Harnik<\/a> (clavichord),&nbsp;<a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160603035229\/http:\/\/www.katharinaklement.com\/index.php?id=135\">Katharina Klement<\/a> (piano), Fredi Pr\u00f6ll (percussion), Uli Winter (cello) und&nbsp;<a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160603035229\/http:\/\/novotny.klingt.org\/\">Josef Novotny<\/a>  \/electronics) jedoch am Mittwoch den 5. Januar 2005. Die Ergebnisse  lassen sich zwar im Ansatz mit \u00e4hnlich gearteten Projekten, wie etwa das  Evan Parker Electro-Acoustic Ensemble, vergleichen, fallen aber  durchaus \u00fcberraschender und impulsiver aus. Nat\u00fcrlich wird auch hier der  Stille als Gestaltungsmittel viel Platz einger\u00e4umt, jedoch nicht um  eine an- und abschwellende Intensit\u00e4t der St\u00fccke zu erzeugen. Die  Dynamik der Musik ergibt sich vielmehr aus jeweils gelungenen Akzenten  einzelner Instrumente, was eine kontinuierlich flie\u00dfende und  unvorhersehbare musikalische Bewegung bewirkt. (han)<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"wuf\">WUF &#8211; Chamot<\/h3>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160603035229\/http:\/\/at.linkedin.com\/pub\/brian-dorsey\/10\/525\/263\">Brian Dorsey<\/a> -Volksblatt 24.11.1997<br>Fr\u00fcchte aus dem eigenen Garten<br>Bekanntlich  fallen die \u00c4pfel nicht weit vom Stamm auf den Boden. Und am Samstag  feierte das WUF-Trio &#8211; alles langj\u00e4hrige Mitstreiter des Jazzatelier  Ulrichsberg &#8211; hier ein Heimspiel diesseits und jenseits des Jazz. Mit  Abenteuerlust, Sponatneit\u00e4t und geballter Energie bearbeiten Wolfgang  Gruber (Tenor- und Sopransax), Uli Winter (cello) und Fredi Pr\u00f6ll  (Schlagzeug, Perkussion) ihre pointierten Eigenkompositionen zu gunsten  des Puplikums. Spr\u00f6de, melodienkarge Atonalit\u00e4t, einfallsreiche  Improvisationen und (wie in &#8222;Zeck&#8220;) eine verspielte Portion Swing  kennzeichneten das Angebot des in Richtung Neue Musik strebenden  Dreiers. Gekonntes Werken in ausgiebigen Alleing\u00e4ngen, ein Geben und  Nehmen im dialektischen Zwiegespr\u00e4ch und eine ausgezeichnete  Gruppendynamik trugen zur erfolgreichen Umsetzung interessanter  musikalischer Ideen entscheidend bei. (B.D.)<br><br><strong>Hannes Schweiger &#8211; <\/strong>Extraplatte Neuheiten 1998\/99<br>Von  den gefeierten Lokalmatadoren spielte sich das junge, 1994 gegr\u00fcndete,  Ulrichsberger Trio nun endg\u00fcltig in die erste Liga der heimischen  Jazz\/Improvisations &#8211; Szenerie. Der internationale Schritt sollte  demn\u00e4chst folgen. Eine Visitenkarte ihrer Reife ist vorliegender CD &#8211;  Erstling, auf dem sie konsequent und mit einem hohen Ma\u00df an Sensibilit\u00e4t  f\u00fcr Klangnuancierungen und Plastizit\u00e4t, spontan flie\u00dfenden  Interaktionen fr\u00f6hnen. Ein sensorisches Kommunikationsverm\u00f6gen umh\u00fcllt  die koh\u00e4renten Improvisationsfl\u00e4chen zudem mit einem vielschichtigen,  gl\u00e4sernen Strukturbewu\u00dftsein, das einem spannenden Wandel unterzogen  wird. Wobei die Musiker ihre Emotionalit\u00e4t nicht bedingungslos  hinausbr\u00fcllen, sondern vielmehr im Bereich des offensichtlichen  Unh\u00f6rbaren verweilen. Doch die Schwingungen pflanzen sich im H\u00f6rer fort.  Ihre Energien verbreiten sie auf leisen, aber deren Fortschreiten nicht  zu \u00fcberh\u00f6renden, Sohlen. So spr\u00f6de das Klangbild, wobei Spr\u00f6digkeit, zu  der sie sich ja bekennen, selten so bizarr bzw. agil klang, beim ersten  Hineinh\u00f6ren wirkt, liegt die St\u00e4rke des Kaleidophons der T\u00f6ne in der  Liebe zum Detail. Pr\u00e4gend f\u00fcr das Dreigestirn war mit Sicherheit das  Musikkonzept rund um das Jazzatelier Ulrichsberg, dessen Mastermind  Alois Fischer jun. bei den Aufnahmen als einf\u00fchlsamer Tonmeister  fungierte, das eine Gratwanderung zwischen neuer komponierter und  improvisierter Musik beschreitet. Aus den aufgesaugten Anregungen haben  WUF ein eigenst\u00e4ndiges, kompromi\u00dfloses Vokabular entwickelt. Gut gebellt  R\u00fcde. (han)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Paraskevopoulos \/ Winter \/ Pr\u00f6llTrio Now! 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